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Fakultät Physik

10 Jahre Ruhr Astroparticle and Plasma Center

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© TU Dortmund
Planetariumsshow des SFB 1491.
Das Ruhr Astroparticle and Plasma Center feiert sein 10-jähriges Jubiläum.

In diesem Jahr feiert das Ruhr Astroparticle and Plasma Center (RAPP) sein zehnjähriges Bestehen. Seit seiner Gründung im Herbst 2015 hat sich das Zentrum zu einem wichtigen Knotenpunkt für Forschung in der Plasma-, Teilchen- und Astroteilchenphysik im Ruhrgebiet entwickelt.

RAPP ist ein gemeinsames Projekt der Ruhr-Universität Bochum, der Technischen Universität Dortmund und der Universität Duisburg-Essen. Jede der drei Universitäten bringt Forschende ein, die die Arbeit des Zentrums organisieren und weiterentwickeln. An der TU Dortmund haben unter anderem Prof. Rhode von unserem Lehrstuhl und Prof. Spaan die Arbeit des Zentrums maßgeblich geprägt.

Die Forschung am RAPP beschäftigt sich mit einigen der großen offenen Fragen der Astroteilchenphysik: Woher stammt kosmische Strahlung? Was genau sind Neutrinos, und was ist Dunkle Materie? Wie interagiert kosmische Strahlung mit dem interstellaren Medium? Und wie entstehen eigentlich die Magnetfelder im Universum? Durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Disziplinen bündeln die Forschenden am RAPP ihr Wissen, um diesen Fragen nachzugehen.

Anlässlich des Jubiläums fand diese Woche eine zweitägige Konferenz statt. Los ging es am Mittwochabend mit einem Empfang und einer Planetariumsshow des SFB 1491. Die Show bot beeindruckende Visualisierungen zu Experimenten am Large Hadron Collider (LHC), kosmischer Strahlung, Sternexplosionen und aktiven Galaxienkernen. Am Donnerstag- und Freitagvormittag trafen sich die Teilnehmenden im Deutschen Bergbau-Museum Bochum, um Ergebnisse aus den vergangenen zehn Jahren vorzustellen und über aktuelle sowie zukünftige Projekte zu diskutieren. Die Veranstaltung blickte auf ein Jahrzehnt erfolgreicher Zusammenarbeit im Ruhrgebiet zurück, und gab einen Ausblick auf die kommenden Jahre.