Prof. Christian Glaser erhält den Bergstedt-Preis 2026
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Prof. Christian Glaser, Professor in unserer Arbeitsgruppe, wurde von der Königlichen Wissenschaftlichen Gesellschaft in Uppsala mit dem Bergstedt-Preis 2026 ausgezeichnet. Mit dem Preis werden seine innovativen und international anerkannten Pionierleistungen auf dem Gebiet der Radiodetektion ultrahochenergetischer Neutrinos gewürdigt. Die Preisverleihung fand am 1. September 2026 in Uppsala statt. Die Auszeichnung ist mit 25.000 schwedischen Kronen dotiert.
Prof. Glaser entwickelt Methoden zur Radiodetektion hochenergetischer kosmischer Neutrinos und kosmischer Strahlung. In seiner Forschung kombiniert er Messungen im Eis mit maschinellem Lernen, um Signale seltener Neutrinoereignisse zu identifizieren und die Leistungsfähigkeit zukünftiger Neutrinodetektoren zu verbessern. Bereits Anfang dieses Jahres wurde er außerdem mit dem Wallmark-Preis der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften ausgezeichnet.
Der Bergstedt-Preis ist die zweitälteste Auszeichnung der Gesellschaft. Er geht auf eine testamentarische Schenkung des schwedischen Diplomaten und Staatssekretärs Erik Bergstedt vom 12. Mai 1827 zurück. In seinem Testament legte Bergstedt fest, dass bei der Vergabe des Preises wissenschaftliches Talent, Können und Charakter im Vordergrund stehen sollen, unabhängig von der sozialen Herkunft oder dem Vermögen der ausgezeichneten Person.
Die Königliche Wissenschaftliche Gesellschaft in Uppsala ist die älteste wissenschaftliche Akademie Schwedens. Sie wurde 1710 gegründet und erhielt 1728 ihren königlichen Status. Ihre Geschichte ist geprägt von einem langjährigen Engagement für den wissenschaftlichen Austausch über Fachgebiete und Ländergrenzen hinweg.
Wir gratulieren Prof. Christian Glaser herzlich zu dieser wohlverdienten Anerkennung seiner Forschungsarbeit!


